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Sicher und gesund arbeiten

Ersthelfende, Sicherheitsbeauftragte, Gefährdungsbeurteilungen: Die Strukturen des Arbeitsschutzes sind breit verankert, aber stark von der Unternehmensgröße abhängig. Das stärkste Motiv der Führungskräfte: Beschäftigte sollen gesund bis zur Rente arbeiten können.

65 Prozent der Führungskräfte berichten von Gefährdungsbeurteilungen an den Arbeitsplätzen. In Unternehmen unter 50 Mitarbeitenden sind es 46 Prozent, ab 250 Mitarbeitenden 80 Prozent.

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Nur 22 Prozent der Führungskräfte geben an, dass Beschäftigte regelmäßig und systematisch in die Bewertung von Gefährdungen einbezogen werden. 25 Prozent beteiligen gelegentlich, 17 Prozent führen gar keine Gefährdungsbeurteilung durch.

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94 Prozent der Führungskräfte wollen, dass ihre Beschäftigten gesund bis zur Rente arbeiten können, noch vor rechtlichen Konsequenzen (83 %) und wirtschaftlichen Vorteilen (80 %).

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33 Prozent der Führungskräfte berichten von gestiegenen Ausgaben für Arbeitsschutzmaßnahmen in den letzten zwölf Monaten, nur 2 Prozent von sinkenden.

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89 Prozent der Beschäftigten haben ausgebildete Ersthelfende im Betrieb, aber nur 60 Prozent berichten von Brandschutzübungen. Das Dropdown zeigt: In Kleinstbetrieben bricht jede Struktur ein.

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Drei Viertel der Beschäftigten finden Ersthelfende im Betrieb sogar sehr wichtig. Auch Sicherheitsbeauftragte und Brandschutzhelfende halten jeweils 84 Prozent für (sehr) wichtig.

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38 Prozent der Beschäftigten berichten von jährlichen Brandschutzübungen, 32 Prozent sagen, in ihrem Betrieb werde gar nicht geübt.

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76 Prozent der abhängig Beschäftigten wurden in den letzten zwölf Monaten über Risiken für Sicherheit und Gesundheit unterwiesen, persönlich, schriftlich oder online. 20 Prozent gingen leer aus.

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Daten & Methodik

Datensatz
DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 | Krisenresilienz
Erhebung
forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, Online-Befragung im Panel forsa.omninet
Zeitraum
6. bis 19. Februar 2026
Basis
2.015 Erwerbstätige in Unternehmen ab zwei Mitarbeitenden, darunter 544 Führungskräfte; Fehlertoleranz +/- 2,5 Prozentpunkte
Quelle
publikationen.dguv.de, Ausgabe März 2026

Kontakt

Johannes Jaeschke
23 degrees GmbH
Web
23degrees.io