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Barometer Arbeitswelt 2026: Krisen­resilienz

Wie krisenfest sind Deutschlands Unternehmen und Einrichtungen? Die repräsentative forsa-Befragung unter 2.015 Erwerbstätigen zeigt, welche Risiken und Belastungen den Arbeitsalltag prägen, wie Prävention gelebt wird und was Betriebe für den Ernstfall vorbereitet.

Befragung  6.–19. Februar 2026Basis  2.015 Erwerbstätige, darunter 544 FührungskräfteInstitut  forsa (Panel forsa.omninet)

Die Arbeitswelt steht unter Druck: 56 Prozent der Beschäftigten nennen Bürokratie als größte wirtschaftliche Herausforderung, 60 Prozent erwarten steigende psychische Belastungen. Zugleich zeigt die Befragung, was Stabilität schafft: 90 Prozent stimmen zu, dass Prävention Unternehmen stärkt und die Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland erhöht.

Auf einen Blick

Die Kernbefunde 2026

Worauf Betriebe vorbereitet sind, was Beschäftigte erwarten, und warum Prävention der Schlüssel zur Krisenfestigkeit ist.

Auf welche Krisen Betriebe vorbereitet sind
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Prävention stärkt den Wirtschaftsstandort
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Welche Risiken künftig zunehmen
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Die Studie im Detail

Fünf Kapitel zum Erkunden

Jedes Kapitel bündelt seine Grafiken auf einer eigenen Seite, mit Branchen- und Größenvergleich direkt in den Grafiken.

Kapitel 1 · Wirtschaftliche Lage  ·  2 Grafiken

Wie es den Unternehmen geht

64 %bewerten die eigene Wirtschaftslage als gut

64 Prozent der Erwerbstätigen bewerten die wirtschaftliche Situation ihres Unternehmens als gut oder sehr gut, doch zwischen den Branchen liegen Welten. Als größte Herausforderungen gelten Bürokratie, Fachkräftemangel und steigende Kosten.

Zum Kapitel: Wirtschaftliche Lage
Kapitel 2 · Risiken & Belastungen  ·  3 Grafiken

Was den Arbeitsalltag belastet

22 %sehen Gewalt als Risiko am Arbeitsplatz

Stolpern, Rutschen und Stürzen bleibt das häufigste Unfallrisiko, doch gleich dahinter folgen Bedrohungen und Gewalt. Die größte alltägliche Belastung entsteht durch die Arbeitsorganisation, der stärkste Unfalltreiber ist Zeitdruck.

Zum Kapitel: Risiken & Belastungen
Kapitel 3 · Prävention  ·  8 Grafiken

Sicher und gesund arbeiten

94 %wollen Beschäftigte gesund bis zur Rente bringen

Ersthelfende, Sicherheitsbeauftragte, Gefährdungsbeurteilungen: Die Strukturen des Arbeitsschutzes sind breit verankert, aber stark von der Unternehmensgröße abhängig. Das stärkste Motiv der Führungskräfte: Beschäftigte sollen gesund bis zur Rente arbeiten können.

Zum Kapitel: Prävention
Kapitel 4 · Krisenresilienz  ·  5 Grafiken

Vorbereitet auf den Ernstfall?

27 %der Kleinstbetriebe haben keine Krisenvorsorge

Auf Pandemien und Brände fühlen sich die meisten Betriebe gut vorbereitet, bei Stromausfällen und Naturkatastrophen wird es dünn. Und: Je kleiner das Unternehmen, desto seltener gibt es überhaupt Vorkehrungen. 89 Prozent halten Präventionsmaßnahmen für wichtig, um für Krisen gewappnet zu sein.

Zum Kapitel: Krisenresilienz
Kapitel 5 · Zukunft der Arbeitswelt  ·  5 Grafiken

Was auf die Beschäftigten zukommt

60 %erwarten steigende psychische Belastungen

Psychische Belastung ist das Zukunftsrisiko Nummer eins, gefolgt von alternden Belegschaften und Cyberangriffen. Zwei Drittel können sich vorstellen, bis zur Rente durchzuhalten, in Gesundheits- und Bildungsberufen deutlich weniger.

Zum Kapitel: Zukunft der Arbeitswelt

Daten & Methodik

Datensatz
DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 | Krisenresilienz
Erhebung
forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, Online-Befragung im Panel forsa.omninet
Zeitraum
6. bis 19. Februar 2026
Basis
2.015 Erwerbstätige in Unternehmen ab zwei Mitarbeitenden, darunter 544 Führungskräfte; Fehlertoleranz +/- 2,5 Prozentpunkte
Quelle
publikationen.dguv.de, Ausgabe März 2026

Kontakt

Johannes Jaeschke
23 degrees GmbH
Web
23degrees.io